Montag, 29. Mai 2017

Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen: Förderstrategie bis 2020

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat mit der „Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien“ ein Konzept zur Reform der aus dem Bundeshaushalt finanzierten Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen vorgelegt. Ziel der Förderstrategie ist es, die Förderprogramme für Energieeffizienzinvestitionen und für Energieberatung neu zu ordnen, zu bündeln und stärker auf die Adressaten auszurichten. Die Handlungsempfehlungen sollen schrittweise bis zum Jahr 2020 umgesetzt werden.

Die wichtigsten Neuerungen für private Immobilieneigentümer sind:

  • Für den Förderbereich Gebäude soll die Förderung künftig aus drei aufeinander aufbauenden Modulen bestehen – Beratung, Einzelmaßnahmen (z.B. Austausch ineffizienter Produkte), systemische Maßnahmen (z. B. Effizienzhäuser).
  • Beratung: Die Qualitätssicherung der Beratungsprogramme soll weiterentwickelt werden. Jede Beratung muss unabhängig und neutral sein.
  • Energieeffiziente Gebäude: Die bisherigen KfW-Programme „Energieeffizient bauen und sanieren“ und das über das BAFA abgewickelte „Marktanreizprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt“ werden in ein Programm zusammengeführt. Die Förderung von Wärmeerzeugern, die ausschließlich auf fossilen Energieträgern basieren, wird auslaufen. Hybridsysteme mit Anlagen zur Nutzung fossiler Brennstoffe und erneuerbarer Energien werden weiter gefördert. Der Schwerpunkt der Förderung wird weiterhin auf dem Bestand liegen.

ZV